Die Bora ist der am meisten gefürchtete Nordwind, weil sie oft ohne jede Vorwarnung urplötzlich mit voller Sturmstärke vom Gebirge (aus dem 1. Quadranten) herunterfallen kann. Die Voraussagen sind in keiner Richtung sicher, deshalb nehmen Sie bitte jede Bora-Warnung von Einheimischen oder aus den Wettermeldungen ernst, selbst wenn sie einmal nicht eintrifft.
Eine alte Seglerweisheit besagt, es ist besser, einmal zu früh als zu spät zu reffen!
Im Sommer dauert die Bora häufig nur einen Tag lang oder Tag und Nacht. Nehmen Sie es gelassen, freuen Sie sich über die Zeit zum Schwimmen oder Nichtstun, denn auch bei Bora lässt es sich in den meisten Buchten, die hier als Bora- sicher erwähnt werden, gut aushalten.
Der Jugo (oder Schirokko) fällt aus südöstlichen Richtungen ein, er beginnt allerdings langsam und man ahnt ihn häufig schon lange voraus. Der Himmel ist grau, die Luft feucht und schwer. Dieser Wind baut sich langsam auf, so dass man Zeit hat, einen sicheren Liegeplatz aufzusuchen oder im Hafen zu bleiben.
Der Maestrale kommt aus westlichen Richtungen. Er kann als "normaler Sommerwind" harmlos und sehr erwünscht sein, kann aber auch mit enormen Windstärken gefährlich werden. Bei Hochdruck kommt der normale Sommerwind fast regelmäßig gegen 11 Uhr, erreicht seinen Höhepunkt gegen 14 Uhr und schläft mit Sonnenuntergang wieder ein.
Die Newera ist ein sehr starker Westwind, meist hat sie ein richtiges Unwetter im Gepäck. Ganz plötzlich ist sie da mit hohen Wellen, häufig zusammen mit einem Gewitter oder zumindest mit Donner. Ihre Dauer ist kurz, sie hinterlässt eine angenehm abgekühlte Atmosphäre.
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