Anlegen in Marinas und Häfen mit Moorings

In den Häfen und Marinas der Kroatischen Adria warten Sie bitte, bis der Marinero das Schiff einweist. In der Regel legt man mit dem Heck an.
Der Marinero reicht die Mooringleine zum Schiff herüber, der Skipper am Ruder nimmt sie ab und die zweite Person an Bord führt sie  (außen um die Wanten herum) zügig zum Bug des Schiffes, holt sie dicht und belegt sie auf Zuruf des Skippers an einer Bugklampe.

Das Anlegen mit dem Heck hat bei Seitenwind allerdings seine Tücken, denn das Schiff hat bei langsamer Rückwärtsfahrt die Neigung, sich ganz schnell quer zu legen (aber da ist der Steg oder das Nachbarschiff).

Da gibt es ein paar Tricks, die man unabhängig davon, was der Marinero will, befolgen sollte:

  1. Die Seite, wo der Wind her kommt, achterlich unbedingt zuerst festmachen (man reicht dem Marinero einfach diesen Festmacher zuerst hinüber zum Steg).
  2. Dann den Vorwärtsgang einlegen und wenig Gas geben (dadurch stabilisiert sich das Schiff und wird nicht mehr so stark zur Seite gedrückt und es besteht auch keine Gefahr mehr, dass das Heck an den Steg stößt).
  3. Nun kann die zweite Person in aller Ruhe die Mooringleine, die der Marinero übergeben hat, an der Luvseite des Schiffes nach vorn führen, dicht holen und an einer Bugklampe belegen.
  4. Das Belegen der achterlichen Leeleine ist nun ohne Probleme zu erledigen.

Das ist die Situation in Marinas und Segelhäfen, in der Bucht, wo Bojen ausgelegt sind, hat man natürlich keine Hilfe. Aber hier gibt es auch Tricks, die aus der Not geboren sind: Bojenmanöver »